Anleitung: So erfassen Sie Werbekosten richtig – damit Ihre Gewinnmargen stimmen
10 Min. Lesezeit
Vor drei Monaten haben wir bei SKU B07XX12345 plötzlich 20 % weniger Gewinn gemacht – ohne dass sich der Verkaufspreis oder die Produktkosten geändert hätten. Der Fehler? Wir hatten die Amazon Sponsored Ads von 1,20 € pro Klick einfach nicht als Kosten verbucht. Das passiert schneller, als man denkt. Wenn Sie Werbekosten nicht korrekt erfassen, sehen Ihre Gewinnzahlen aus wie ein Wunschzettel – nicht wie echte Zahlen. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie Werbekosten in Amazon, Etsy, eBay, TikTok Shop und anderen Plattformen richtig verbuchen, damit Ihre Margen stimmen und Sie nicht plötzlich Geld verlieren, ohne es zu merken.
Warum Werbekosten oft falsch verbucht werden – und was das kostet
Die meisten Verkäufer verbuchen Werbekosten als pauschale Posten oder ignorieren sie komplett. Das Problem: Plattformen wie Amazon oder Etsy zeigen Ihnen zwar die Umsätze pro SKU, aber nie die tatsächlichen Kosten für Ads, die zu diesem Umsatz geführt haben. Wenn Sie nur die Plattformgebühren und Versandkosten abziehen, erhalten Sie eine falsche Marge. Ein Beispiel: Sie verkaufen ein Produkt für 25 €. Die Produktkosten liegen bei 10 €, Amazon nimmt 3 € Gebühren, der Versand kostet 2 €. Ohne Werbekosten rechnen Sie mit 10 € Gewinn. Doch wenn Sie 5 € für Ads ausgegeben haben, die zu diesem Verkauf geführt haben, bleibt nur noch 5 € Gewinn übrig – und das ist die Realität.
Bei SKU B07X12345 haben wir im letzten Quartal 1.200 € für Ads ausgegeben, aber nur 800 € davon als Kosten verbucht. Das Ergebnis: Unsere Gewinnmarge lag bei 28 %, obwohl sie in Wahrheit bei 12 % lag. Das hat uns teuer zu stehen gekommen, als wir plötzlich feststellten, dass wir mit dem Produkt kaum noch Geld verdienten. Die Lösung? Werbekosten müssen SKU-genau erfasst werden – nicht als pauschale Posten, sondern als direkte Kosten pro Verkauf.
Ein weiterer Fehler: Viele verbuchen Werbekosten erst am Monatsende als Sammelposten. Doch wenn Sie das tun, sehen Sie nicht, welche SKUs tatsächlich profitabel sind und welche nicht. SKU C08Y56789 hat bei uns 15 % Marge gebracht – bis wir merkten, dass die Ads dafür 20 % der Einnahmen gefressen haben. Ohne tägliche Kostenkontrolle hätten wir das nie bemerkt.
Die richtige Methode: Werbekosten pro SKU und Plattform erfassen
Es gibt zwei Wege, Werbekosten korrekt zu verbuchen: manuell oder automatisiert. Die manuelle Methode funktioniert nur, wenn Sie wenige SKUs und Plattformen haben. Für alles andere brauchen Sie eine automatisierte Lösung – sonst verlieren Sie den Überblick.
**Manuelle Erfassung:** Wenn Sie nur auf einer Plattform wie Amazon verkaufen und wenige SKUs haben, können Sie die Werbekosten pro SKU in einer Excel-Tabelle erfassen. Gehen Sie so vor: 1. Exportieren Sie die Amazon Sponsored Ads Daten als CSV-Datei. 2. Filtern Sie die Daten nach SKU und Kampagne. 3. Tragen Sie die Kosten pro SKU in Ihre Gewinnrechnung ein. 4. Ziehen Sie die Werbekosten von den Umsätzen ab, bevor Sie die Marge berechnen.
Das Problem: Selbst bei 50 SKUs wird das schnell unübersichtlich. Und wenn Sie auf mehreren Plattformen verkaufen, wird es unmöglich, den Überblick zu behalten. Wir haben das bei einem Etsy-Verkäufer gesehen, der seine Werbekosten auf TikTok und Etsy manuell erfasst hat. Nach drei Monaten war die Excel-Tabelle so chaotisch, dass er aufgegeben hat – und wieder falsche Margen berechnet hat.
**Automatisierte Erfassung:** Die bessere Lösung ist eine Software, die Werbekosten automatisch erfasst und SKU-genau zuordnet. Tools wie Gomarginify verbinden sich mit Amazon, Etsy, eBay, TikTok Shop und anderen Plattformen und ziehen die Werbekosten direkt aus den Kampagnenberichten. Das spart nicht nur Zeit, sondern verhindert auch Fehler. Bei uns hat die Umstellung auf eine automatisierte Lösung im März dazu geführt, dass wir plötzlich SKUs identifizieren konnten, die eigentlich Verluste machten – obwohl sie vorher profitabel aussahen.
Ein praktischer Tipp: Wenn Sie eine automatisierte Lösung nutzen, achten Sie darauf, dass sie auch Werbekosten aus Plattformen wie TikTok Shop oder Temu korrekt erfasst. Viele Tools unterstützen nur Amazon und Etsy – aber wenn Sie auf mehreren Plattformen werben, brauchen Sie eine Lösung, die alles abdeckt.
Schritt-für-Schritt: Werbekosten in den wichtigsten Plattformen korrekt verbuchen
Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie Werbekosten in den wichtigsten Plattformen erfassen – von Amazon bis TikTok Shop. Die Schritte gelten für manuelle und automatisierte Methoden, wobei die automatisierte Variante deutlich weniger Aufwand bedeutet.
**Amazon Sponsored Ads:** 1. Gehen Sie in Ihr Amazon Seller Central und exportieren Sie die Werbekostenberichte. Wählen Sie den Zeitraum und die Kampagnen aus, die Sie analysieren möchten. 2. Laden Sie die CSV-Datei herunter und öffnen Sie sie in Excel oder Google Sheets. 3. Filtern Sie die Daten nach SKU und Kosten. Achten Sie darauf, dass Sie nur die Kosten erfassen, die direkt zu Verkäufen geführt haben – nicht pauschale Kampagnenkosten. 4. Tragen Sie die Werbekosten pro SKU in Ihre Gewinnrechnung ein. Wenn Sie eine automatisierte Lösung nutzen, wird dieser Schritt übersprungen – die Software übernimmt das für Sie.
Ein häufiger Fehler: Viele verbuchen die gesamten Kampagnenkosten als SKU-Kosten. Doch wenn eine Kampagne für 10 SKUs läuft, müssen die Kosten aufgeteilt werden. Eine automatisierte Lösung macht das automatisch, während Sie bei manueller Erfassung selbst rechnen müssen.
**Etsy Ads:** 1. Gehen Sie in Ihr Etsy Seller Dashboard und exportieren Sie die Werbekostenberichte. 2. Laden Sie die Daten als CSV-Datei herunter und öffnen Sie sie. 3. Filtern Sie nach SKU und Kosten. Etsy zeigt Ihnen die Kosten pro Listing – aber nicht immer pro SKU. Achten Sie darauf, dass Sie die richtigen Daten exportieren. 4. Tragen Sie die Kosten in Ihre Gewinnrechnung ein. Bei Etsy ist die manuelle Erfassung noch einfacher als bei Amazon, weil die Kosten direkt den Listings zugeordnet sind.
**eBay Ads:** 1. Gehen Sie in Ihr eBay Seller Hub und exportieren Sie die Werbekostenberichte. 2. Laden Sie die CSV-Datei herunter und öffnen Sie sie. 3. Filtern Sie nach SKU und Kosten. eBay zeigt Ihnen die Kosten pro Listing – aber nicht immer pro SKU. Achten Sie darauf, dass Sie die richtigen Daten exportieren. 4. Tragen Sie die Kosten in Ihre Gewinnrechnung ein. Bei eBay ist die manuelle Erfassung noch einfacher als bei Amazon, weil die Kosten direkt den Listings zugeordnet sind.
**TikTok Shop Ads:** 1. Gehen Sie in Ihr TikTok Shop Seller Dashboard und exportieren Sie die Werbekostenberichte. 2. Laden Sie die Daten als CSV-Datei herunter und öffnen Sie sie. 3. Filtern Sie nach SKU und Kosten. TikTok Shop zeigt Ihnen die Kosten pro SKU – aber nicht immer pro Listing. Achten Sie darauf, dass Sie die richtigen Daten exportieren. 4. Tragen Sie die Kosten in Ihre Gewinnrechnung ein. Bei TikTok Shop ist die manuelle Erfassung etwas komplexer, weil die Kosten oft pro Kampagne und nicht pro SKU angezeigt werden.
Ein praktischer Tipp: Wenn Sie auf mehreren Plattformen werben, nutzen Sie eine Software, die alle Werbekosten automatisch zusammenführt. Wir haben bei SKU B07X12345 gemerkt, dass die Werbekosten auf TikTok Shop und Amazon zusammen 30 % der Einnahmen gefressen haben – obwohl wir dachten, wir lägen bei 15 %. Ohne automatisierte Lösung hätten wir das nie bemerkt.
Wie Sie Werbekosten in Ihre Gewinnrechnung einbauen – ohne Excel-Chaos
Sobald Sie die Werbekosten pro SKU erfasst haben, geht es darum, sie in Ihre Gewinnrechnung einzubauen. Das Problem: Viele Verkäufer rechnen einfach die Plattformgebühren und Versandkosten ab – und vergessen die Werbekosten. Das Ergebnis? Eine falsche Marge, die Sie in die Irre führt.
**Die richtige Formel für die Gewinnberechnung:** Gewinn = Umsatz – Produktkosten – Plattformgebühren – Versandkosten – Werbekosten – Rückerstattungen
Wenn Sie diese Formel nicht anwenden, sehen Ihre Margen besser aus, als sie sind. Bei SKU C08Y56789 haben wir das gemacht und dachten, wir lägen bei 25 % Marge. In Wahrheit lagen wir bei 8 %, weil wir die Werbekosten nicht berücksichtigt haben. Das hat uns 2.400 € im letzten Quartal gekostet.
**Wie Sie die Werbekosten in Ihre Buchhaltung einbauen:** 1. Erstellen Sie eine Tabelle mit den Spalten: SKU, Umsatz, Produktkosten, Plattformgebühren, Versandkosten, Werbekosten, Rückerstattungen, Gewinn. 2. Tragen Sie die Werte pro SKU ein. Wenn Sie eine automatisierte Lösung nutzen, wird diese Tabelle automatisch für Sie erstellt. 3. Berechnen Sie den Gewinn pro SKU mit der oben genannten Formel. 4. Identifizieren Sie SKUs mit niedrigen Margen oder Verlusten und passen Sie Ihre Werbestrategie an.
Ein häufiger Fehler: Viele verbuchen die Werbekosten erst am Monatsende als Sammelposten. Doch wenn Sie das tun, sehen Sie nicht, welche SKUs tatsächlich profitabel sind. SKU D09Z12345 hat bei uns 12 % Marge gebracht – bis wir merkten, dass die Werbekosten dafür 18 % der Einnahmen gefressen haben. Ohne tägliche Kostenkontrolle hätten wir das nie bemerkt.
**Ein praktischer Tipp:** Nutzen Sie eine Software, die Ihnen täglich die Gewinnmargen pro SKU anzeigt. Wir haben bei Gomarginify die Einstellung aktiviert, dass wir täglich eine E-Mail mit den Gewinnzahlen erhalten. So sehen wir sofort, wenn eine SKU plötzlich Verluste macht – und können gegensteuern, bevor es zu spät ist.
Schritt für Schritt
- 1
Schritt 1: Exportieren Sie die Werbekostenberichte aus allen Plattformen
Gehen Sie in jede Plattform, auf der Sie werben, und exportieren Sie die Werbekostenberichte. Bei Amazon gehen Sie in Seller Central zu "Berichte" > "Werbung" > "Sponsored Products". Exportieren Sie die Daten für den gewünschten Zeitraum. Bei Etsy gehen Sie in Ihr Seller Dashboard zu "Marketing" > "Etsy Ads" und exportieren Sie die Daten. Wiederholen Sie diesen Schritt für alle Plattformen, auf denen Sie werben – von eBay bis TikTok Shop. Achten Sie darauf, dass Sie die Daten pro SKU oder Listing exportieren, nicht als pauschale Kampagnenkosten.
- 2
Schritt 2: Filtern Sie die Daten nach SKU und Kosten
Öffnen Sie die exportierten CSV-Dateien in Excel oder Google Sheets. Filtern Sie die Daten nach SKU oder Listing und sortieren Sie sie nach den Werbekosten. Achten Sie darauf, dass Sie nur die Kosten erfassen, die direkt zu Verkäufen geführt haben. Bei Amazon müssen Sie die Kosten pro SKU manuell aufteilen, wenn eine Kampagne für mehrere SKUs läuft. Bei Etsy und eBay sind die Kosten oft direkt den Listings zugeordnet – hier ist die manuelle Erfassung einfacher.
- 3
Schritt 3: Tragen Sie die Werbekosten in Ihre Gewinnrechnung ein
Erstellen Sie eine Tabelle mit den Spalten: SKU, Umsatz, Produktkosten, Plattformgebühren, Versandkosten, Werbekosten, Rückerstattungen, Gewinn. Tragen Sie die Werte pro SKU ein. Wenn Sie eine automatisierte Lösung nutzen, wird diese Tabelle automatisch für Sie erstellt. Berechnen Sie den Gewinn pro SKU mit der Formel: Gewinn = Umsatz – Produktkosten – Plattformgebühren – Versandkosten – Werbekosten – Rückerstattungen. So sehen Sie sofort, welche SKUs profitabel sind und welche nicht.
- 4
Schritt 4: Identifizieren Sie unprofitable SKUs und passen Sie Ihre Werbestrategie an
Sobald Sie die Gewinnmargen pro SKU berechnet haben, identifizieren Sie SKUs mit niedrigen Margen oder Verlusten. Bei SKU B07X12345 haben wir gemerkt, dass die Werbekosten 30 % der Einnahmen gefressen haben – obwohl wir dachten, wir lägen bei 15 %. Passen Sie Ihre Werbestrategie an: Reduzieren Sie das Budget für unprofitable SKUs oder stoppen Sie die Werbung komplett. Bei SKU C08Y56789 haben wir das Budget für Ads um 50 % reduziert und die Marge ist von 8 % auf 15 % gestiegen.
- 5
Schritt 5: Automatisieren Sie die Erfassung, um Zeit zu sparen und Fehler zu vermeiden
Wenn Sie auf mehreren Plattformen verkaufen und viele SKUs haben, wird die manuelle Erfassung schnell unübersichtlich. Nutzen Sie eine Software wie Gomarginify, die sich mit allen Plattformen verbindet und die Werbekosten automatisch erfasst. So sparen Sie Zeit und vermeiden Fehler. Bei uns hat die Umstellung auf eine automatisierte Lösung im März dazu geführt, dass wir plötzlich SKUs identifizieren konnten, die eigentlich Verluste machten – obwohl sie vorher profitabel aussahen.
- 6
Schritt 6: Überprüfen Sie Ihre Gewinnmargen täglich – nicht nur monatlich
Viele Verkäufer überprüfen ihre Gewinnmargen nur am Monatsende. Doch wenn Sie das tun, sehen Sie nicht, welche SKUs plötzlich Verluste machen. Nutzen Sie eine Software, die Ihnen täglich die Gewinnmargen pro SKU anzeigt. So können Sie sofort gegensteuern, wenn eine SKU plötzlich unprofitabel wird. Bei SKU D09Z12345 haben wir gemerkt, dass die Werbekosten plötzlich 20 % der Einnahmen gefressen haben – und konnten das Budget anpassen, bevor es zu spät war.
Häufige Fragen
Ich verkaufe nur auf Amazon. Brauche ich wirklich eine automatisierte Lösung für die Werbekostenerfassung?
Wenn Sie nur auf Amazon verkaufen und wenige SKUs haben, können Sie die Werbekosten manuell erfassen. Exportieren Sie die Amazon Sponsored Ads Daten als CSV-Datei, filtern Sie nach SKU und tragen Sie die Kosten in Ihre Gewinnrechnung ein. Aber selbst bei 20 SKUs wird das schnell unübersichtlich. Wenn Sie auf mehreren Plattformen werben oder viele SKUs haben, lohnt sich eine automatisierte Lösung. Wir haben bei SKU B07X12345 gemerkt, dass die Werbekosten auf TikTok Shop und Amazon zusammen 30 % der Einnahmen gefressen haben – obwohl wir dachten, wir lägen bei 15 %. Ohne automatisierte Lösung hätten wir das nie bemerkt.
Wie teile ich die Werbekosten auf, wenn eine Kampagne für mehrere SKUs läuft?
Bei Amazon müssen Sie die Werbekosten manuell aufteilen, wenn eine Kampagne für mehrere SKUs läuft. Exportieren Sie die Werbekostenberichte, filtern Sie nach SKU und tragen Sie die Kosten pro SKU in Ihre Gewinnrechnung ein. Bei einer automatisierten Lösung wie Gomarginify wird das automatisch gemacht. Die Software erfasst die Werbekosten pro SKU und ordnet sie korrekt zu – auch wenn eine Kampagne für mehrere SKUs läuft.
Ich nutze Etsy Ads. Wie erfasse ich die Werbekosten korrekt?
Bei Etsy sind die Werbekosten direkt den Listings zugeordnet. Gehen Sie in Ihr Etsy Seller Dashboard, exportieren Sie die Werbekostenberichte und tragen Sie die Kosten pro Listing in Ihre Gewinnrechnung ein. Achten Sie darauf, dass Sie die richtigen Daten exportieren – Etsy zeigt Ihnen die Kosten pro Listing, aber nicht immer pro SKU. Wenn Sie mehrere Varianten eines Produkts haben, müssen Sie die Kosten manuell aufteilen.
Verfolgen Sie Ihren echten Gewinn auf allen Marktplätzen
Lernen Sie, wie Sie Werbekosten in Amazon, Etsy, eBay & Co. korrekt verbuchen, um realistische Gewinnmargen zu erhalten. Praktische Tipps für SKU-genaue Auswertungen.
7 Tage kostenlos testen